Die Kaffeepflanze

Die Gattung Coffea, der die Kaffeepflanze angehört, umfasst eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher Gewächse. Bei der eigentlichen Kaffeepflanze unterscheidet man die Gewächse Coffea Arabica, aus der der gleichnamige Arabica Kaffee gewonnen wird, und Coffea Canepora, aus der die Kaffeesorte Robusta gewonnen wird. Auch aus den Arten Liberica und Excelsa kann Kaffee erzeugt werden, diese spielen aber in der weltweiten Produktion eine untergeordnete Rolle.

Die Kaffeepflanze und ihre Anforderungen

Der Anbau von Kaffeepflanzen stellt hinsichtlich Klima und Bewässerung recht hohe Anforderungen. Die Sorte Robusta ist hier weitaus weniger empfindlich als der Arabica Kaffee*. Sie gedeiht auch noch bei größeren Temperaturschwankungen. Arabica Kaffee wird in Höhen zwischen 600 und 1200 Metern angebaut, Robusta zwischen 300 und 800 Metern über dem Meeresspiegel. Fast fünfzig Prozent des weltweiten Kaffeebedarfs stammen von Plantagen aus Südamerika.

Bild zeigt Beitragsbild 2: Die Kaffeepflanze

Die Kaffeepflanzen, die bis zu vier Meter hoch wachsen können, haben ovale, längliche Blätter. Die Blüten sind weiß und verströmen einen Duft, der dem des Jasmin ähnelt. Nach etwa vier Jahren trägt die Pflanze das erste Mal Früchte.

Kaffeekirsche

Eigentliche Frucht des Baumes ist die sogenannte Kaffeekirsche. Eine zunächst grüne, später rote bis schwärzliche kleine Kugel, die beerenartig an den Zweigen der Kaffeepflanzen hängt.

In jeder dieser Kirschen sitzen zwei Samen, die eigentlichen Kaffeebohnen. Geerntet wird überwiegend nach wie vor in Handarbeit, vor allem bei hochwertigen Kaffeesorten. Ein Baum liefert bis zu sieben Kilo Kaffee.